Bitte nicht verwechseln mit:
Dawn-Phänomen (1. Basalratenhügel)
Dusk –Phänomen (2. Basalratenhügel)
Einschlaf-Phänomen
Das Aufsteh-Phänomen hat einen eigenständigen Insulinbedarf, der unabhängig von Basalrate und Essensinsulin beim Aufstehen nach längerer Ruhe- / Liegenphase durch eine Kreislaufanpassung (hormonell, nerval) zur Unterdrückung von Blutzuckeranstiegen (wegen einer Resistenz) nötig ist.
Bei der hormonelle Reaktion werden insbesondere Korticoide (u.a. Aldosteron und Angiostensin II) ausgeschüttet um das Kreislaufsytem und den Körper über weiterer Reaktionsketten für das Leben in der Senkrechten zu präparieren.
Über Zellkernrezeptoren, die ihrerseits insulingebunden arbeiten, werden die weiteren Reaktionen ausgelöst.
Das heißt, die Zellen benötigen für diese Rezeptoren Insulin in der Zelle, welches über die "normalen" Insulinrezeptoren eingeschleust wird, dann aber nicht dem Glucosetransport dient.
Fehlt dieses Mehr an Insulin im Körper entwickelt sich nachgehend eine Insulinresistenz
für den Zeitraum von ca. 6 bis 8 Stunden.
Die benötigte Insulinmenge korrespondiert mit der genetisch determinierten Anzahl der verfügbaren Zellrezeptoren für Insulin und deren aktueller Resistenzsistuation (Up-, Down-Regulation).
Sie liegt etwa zwischen 0,5 und 4 Insulineinheiten bei einem Tagesgesgesamtinsulinbedarf
zwischen 20 und 80 Insulineinheiten bezogen auf 70 kg Lebendgewicht.

Wurde die für das Aufstehen notwendige Menge in die Balsarate programmiert, weil man immer um 7.oo Uhr aufsteht, kommt es beim Ausschlafen (Wochenends und im Urlaub) zu einem Problem, sprich Hypo.








