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Diabetologische Schwerpunktpraxis Im Brunnental 10-18
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Zu den aktuellen Kursterminen Info: Kinderpumpenkurs im März 2009 (PDF) |
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- Ziel des Pumpendorfes
- Kostenregelung mit den einzelnen Krankenkassen
- Sport
- Termine
Ziel des Pumpendorfes
Am 1. März 1995 hat das Diabetes-Dorf Althausen eröffnet Es bietet Typ -I- Diabetiker(inne)n, die eine Insulinpumpentherapie beginnen oder vervollkommnen wollen und allen Typ -I- und Typ -II- Diabetiker(inne)n mit Fußproblemen eine Alternative zur Krankenhausbehandlung.
Angehörige sind ebenfalls herzlich willkommen und können für die gesamte oder auch für eine begrenzte Zeit dabei sein.
Die Bezeichnung "Dorf" verspricht Geborgenheit und weist auf die Einbindung dieser Einrichtung in das Dorf Althausen hin. Mit dieser Namensgebung wird bewußt auf den Anspruch verzichtet, Krankenhaus sein zu wollen. Auf entmündigende Hierarchien und funktionell unbegründete Versorgungsstrukturen wird verzichtet.
7 normale Wohnhäuser (3 Pumpenhäuser, 2 Fußhäuser, 1 Ferienhaus), 1 "Rathaus", 1 Gewächshaus und 1 Werkstatt sollen zu einer kleinen, dorfähnlichen Struktur zusammenwachsen. In jedem Wohnhaus leben je maximal 8 Diabetiker(inne)n bzw. Deren Angehörige und je 1 Bezugsperson aus dem Behandlungsteam. Die Doppelzimmer sind mit Dusch-/WC-Raum ca 40 qm groß, die Einzelzimmer ca 25 qm. In derGruppe kocht man/frau selbst und hält den eigenen Wohnbereich und die unmittelbare Umgebung in Ordnung.
Das Diabetes-Dorf wurde nacheinander aufgebaut:
Praxishaus
2 Pumpenhäuser,
1 Fußhaus,
1 Ferienhaus,
Kinder-/Rathaus,
Parkplatz, Straße, Regenwasserentsorgungsanlage und Begrünung.
Wer das ganze in Bildern sehen will, hat hier die Möglichkeit.
Typ-I-Diabetiker, die sich für eine Pumpentherapie interessieren oder sie schon betreiben, können im Diabetes-Dorf entweder diese Therapie »beschnuppern«, sie in Kleingruppen einüben oder Probleme bei der Pumpentheapie lösen lernen. Wer die Pumpentherapie erlernen will, macht dies in einer "geschlossenen" Kleingruppe über meist 3 Wochen. Unter alltagsnahen Bedingungen (man/frau kocht selbst, hält das Haus und die unmittelbare Umgebung in Ordnung) wird die Pumpentherapie eingelernt.
Das hierarchiearme Lernen in der Kleingruppe wird ergänzt durch gemeinsame Lern- und Motivationshilfen im "Rathaus", praktische Hilfe kann man sich von Diätfachpersonal einholen. Lernen, Üben, Essenbereiten, Diskussionen zur Therapiefindung, Anpassungsübungen, ärztliche und psychologische Gespräche, erforderlichenfalls Behandlungen, Hausarbeiten und Arbeitssimulation wechseln einander ab. Ohne Hektik, aber auch ohne Langeweile wird der Tag gestaltet.
Außerdem sollen problembezogene Kleingruppen gebildet werden (Probleme mit Hypoglykämien, Resistenzen, Flexibilisierung des Alltags, Therapieanpassungen).
Im Diabetes-Dorf werden auch Diabetiker mit Fußproblemen diagnostiziert, behandelt und nachbetreut.
Dabei wird theoretisch und praktisch auch alles erforderliche an Wissen und Fertigkeiten vermittelt, um einem erneuten Auftreten von Fußproblemen vorzubeugen. Dies umfaßt im Einzelfall auch die Anfertigung von Schuhzurichtungen, Einlagen, Maßschuhe, Orthesen oder Prothesen. Wenn nahe Angehörige es ermöglichen können, ganz oder zeitweise mitaufgenommen zu werden, erlernen sie in dieser Zeit unter Anleitung auch die praktische Behandlung unterschiedlicher Wundarten, was die Aufenthaltszeit erheblich verkürzen kann.
Und wer dort einfach Urlaub machen will, ist ebenfalls herzlich willkommen!
Kostenregelung mit den Krankenkassen:
- Für Pumpenpatienten, Interessierte (ICTler) und Typ -II- Diabetiker
Die Ersatz-Krankenkassen (DAK, BEK, KKH, TK etc.) übemehmen nach einer bundesweiten Absprache die gesamten Kosten.
Die Primärkassen (AOK, BKK, LKK) schließen sich dem nach Antrag fast immer an, diese Anträge stellt Herr Dr. Teupe selbst.
Privatekassen können vorher befragt werden, staatliche Beihilfestellen erstatten zumindest teilweise die Unterbringungskosten.
- Für Kinderkurse werden die Kosten auch für die Eltern und Geschwister nach dem Antrag von Dr. Teupe erstattet.
- Für Diabetiker mit Fußproblemen:
Hierzu müssen immer Anträge auf Kostenerstattung gestellt werden. Die ärztlichen Leistungen werden als Kassenleistungen bezahlt. Diabetiker mit schweren Fußproblemen und deren Angehörige können in einem auf ihre Bedürfnisse abgestimmten Fußhaus im Diabetes-Dorf-Althausen aufgenommen werden.
Die Leistungen: großzügige Unterbringung (ca. 40 qm große Zwelbettzimmer mit großem Bad, ca. 25 qm große Einzelzimmer mit Bad), Telefon, Fernseher, Essen wird in der Gruppe zubereitet, alle Lebensmittel und Getränke sind im Preis enthalten, großer Gemeinschaftsraum. Die ärztlichen Leistungen sind auf lnsulinnpumpen- bzw. Fußpatienten spezialisiert und richten sich nach der Erkrankungsart. Die jeweilige Schulung ist intensiv und praxisnah. Neben der direkten Behandlung der Fußläsion wird bedarfsweise auch der entgleiste Diabetes "neu eingestellt". Abgerechnet wird mit den gesetzlichen Krankenkassen direkt oder bei Prtvatpatienten entsprechend der GOÄ mit den Patienten.
- Für Diabetiker, die im Diabetes-Dorf Althause Urlaub machen wollen und zur Unterbringung von Angehörigen:
Im Ferienhaus laden 6 ca. 46 qm und 2 ca. 25 qm große Appartments mit Küche, Bad und Balkon zum Urlaub machen ein. Sie können dabei noch eigener Wohl an allen Schulungsveranstaltungen im Diabetes-Dorf (2-3-mal tägl.) teilnehmen und nach terminlicher Abstimmung auch ärztlich beraten werden.
Begleitpersonen: die meisten Krankenkassen übernehmen die Kosten für Kinder im Rahmen der Haushaltshilfe und für Lebenspartner, deren medizinische Notwendigkeit der Mitaufnahme bestätigt wird (z.B. wegen schwerer Hypoglykämien, gegenseitige Abhängigkeit wegen Gebrechen, Eltern von Kindern u. ä.)
Sportliche Aktivitäten:
Freibad, Sportplatz und Sporthalle grenzen an das Diabetes-Dorf, Fahrräder können mitgebracht werden (schöne Radwege). Während derTyp-I-Kurse finden auch Anpassungsübungen an vermehrte körperliche Aktivität statt. Darüberhinaus hat Bad Mergentheirn ein kombiniertes Wellen-, Sport- und Solebod und viele andere Sportangebote.
Termine:
Pumpengruppen beginnen jeweils am Dienstag und dauern bis zum Freitag der 3. Woche (=18 Tage).
Terminwünsche sollten so früh wie möglich erfolgen, damit sie auch verwirklicht werden können.
Die aktuellen anstehenden Termine finden Sie HIER (bitte klicken)!















