Diabetes, Pumpe und mehr

... über das DiabetesDorf Althausen

 
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Curriculum

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Curriculum zur

Pumpen-Erst- bzw. Korrektureinstellung

im Diabetes-Dorf Althausen


Unterricht: werktags 3-mal täglich (10 bis ca. 12 Uhr, 14 bis ca. 16 Uhr, 20 bis ca. 22 Uhr) samstags, sonntags und feiertags jeweils 2-mal (früh und spät), insgesamt an 18 Tagen.

Gesamtstundenzahl für die Schulung: über 100 Stunden, zusätzlich praktische Übungen.
Die Themen sind komplett ausgearbeitet und haben einen festen Ablaufplan (Curriculum) und werden von Herrn Dr. Teupe selbst unterrichtet. Dieses Programm hat er seit 1985 kontinuierlich fortentwickelt und seitdem in monatlichen Abständen bis 2005 in 236 Kursen abgehalten..
Die Kurse sind zwischen 15 - 40 Teilnehmer groß. Bislang gab es ca. 3580 Zuhörer, davon mehr als 2500 Teilnehmer im Diabetes-Dorf Althausen.

Die Themen aus dem Curriculum sind im linken Frame abrufbar.
Die Texte enthalten lediglich einen globalen Überblick über die vermittelten Themeninhalte.
Um das darin Beschriebene in der Praxis und im Einzelfall einsetzen zu können, bedarf es der Teilnahme an einem der Schulungskurse. Denn nur dort werden die detailierten Hintergründe und die Zusammenhänge umfassend und für jeden verständlich erklärt.



  • Allgemeine Technik der Pumpe,
  • Sicherheitskonzept (Technik, Alarme, Verhalten),
  • Bedienungsschritte, Üben aller Funktionen,
  • Trage- und Aufbewahrungsarten (tags, nachts, duschen, baden),
  • Katheter(probleme),
  • Pflaster(probleme),
  • Hautprobleme, Hautpflege,
  • Angstregime, Sicherheitsregeln, Chaos-Managementsysteme, Regelwerke
  • BZ-Selbstkontrolle und ihre Grenzen,
  • Protokollierung (Formular-Protokolle, EDV-Programme),
  • Analyseninstrumente (Mittelwerte, Verläufe, Situationen, Standardtage, Standardwochen, Essensauslass-Versuche, pp-Explosion, i.v.-Reaktion),
  • Unterschiede Blut-Zucker, Zwischenzellwasser-Zucker, Zellwasser-Zucker und seine Bedeutung,
  • Grundsätzliches zum Bolus,
  • Analog-Insuline,
  • Drück-Ess-Abstand,
  • Grundsätzliches zur Basalrate (Basalratengesetze),
  • Freizügigkeiten - und ihre Grenzen,
  • Insulinresistenzformen (Lipolyse, Azidose, up-/down-regulation, Moliere´sches Problem, hormonell, andere Formen),
  • Hypoglykämie - Unterzuckerung (Prävention, „Power“, konkrete Regeln),
  • Therapieanpassungen (Regelwerke):
  • Korrekturregeln (Schema A, B, C; intravenöse Insulingabe, freiwillig),
  • über 70 Gründe, warum Schema C nicht anspricht,
  • körperliche Aktivität (Insulinspiegel, Intensität, Dauer, Resistenzgrad, up-Regulation),
  • Diätbesonderheiten (Glykäm. Index, Fett- u. Eiweißinsulinierung, Alkohol),
  • Biorhythmen (Einschlafen, Aufstehen, Pubertät, Menstruation, Schwangerschaft, Stillen),
  • Zeitverschiebungen(Schichtarbeit, Interkontinentalreise, spätes Zubettgehen, „Nickerchen“),
  • Krankheiten mit BZ-Auswirkung (Fieber, virale Infekte, Durchfall, Erbrechen, Hormonkrankheiten, best. Medikamente),
  • potentiell gefährliche Situationen (Autofahren, Maschinenarbeit, Freizeitsport,...),
  • ca. 50 Ursachen für das Schaukelpärchen: Erst 43 mg/dl, dann 246 mg/dl,
  • Pumpenpause für unterschiedlich lange Zeiträume (Pumpen-Pen-Konzept für den Urlaub, ICT für den „Notfall“),
  • tägliche Verlaufsbesprechungen,
  • Falldiskussionen,
  • Therapieentwicklung (Einschätzung, fixe Bedingungen, Euglykämie, Up-regulation, Flexibilisierung)
  • prakt. Sportanpassung,
  • prakt. Diät-Experimente und tägl. gemeinsame Essenszubereitung,
  • prakt. Ketoazidose-Korrektur (freiwillig),
  • praktische Tips und Tricks,
  • Angehörigeninformation über Notfälle
  • (Hypoglykämie, Glukagoninjektion, Ketoazidose, i.v. Insulingabe, Überwachungsmöglichkeiten),
  • Spezielle Selbsthilfegruppen,
  • Anschlusshalten an aktuelle Entwicklungen,
  • Technischer Service,
  • Zubehörbestellung,
  • Ambulanzregeln,
  • die Glykierungsreaktion,
  • Sinnvolle Laborkontrollen (Glyko-Hb, Mikroalbumin, Kreatinin, Fettstoffwechsel, Schilddrüse),
  • diabetisches Nierenleiden,
  • diabetisches Fußleiden,
  • diabetes-gehäufte andere Erkrankungen,
  • DCCT- und UKPD-Studie,
  • Sozialgesetzgebung
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 29. Dezember 2007 um 22:26 Uhr